Entzuendungshemmend wirkt Myristicin in Zellversuchen (RAW264.7-Makrophagen) und Tiermodellen (Maus-Pfoten- und Ohr-Oedem) ueber Hemmung von COX-2, PGE2, TNF-alpha, verschiedenen Interleukinen (IL-1, IL-6, IL-8), Stickstoffmonoxid und Myeloperoxidase. Antiproliferative Effekte wurden gegen mehrere Krebszelllinien beschrieben, darunter K-562, MCF-7, NCI-H460, HepG2 und Caco-2. Mechanistisch werden ein Verlust des mitochondrialen Membranpotentials, eine Caspase-3-Aktivierung und eine bcl-2-Herunterregulation diskutiert. Die Ergebnisse sind zwischen den Studien inkonsistent. Insektizide und larvizide Wirkungen sind fuer Myristicin und Muskatnussoel gegen Culex pipiens, Aedes aegypti und Lasioderma serricorne belegt; als Mechanismus wird eine Acetylcholinesterase-Hemmung diskutiert.
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