Was muss ich über Ehrliche Evidenz-Einordnung wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Die klinische Evidenz für ätherische Öle bei Akne ist insgesamt begrenzt. Systematische Übersichtsarbeiten betonen durchgängig kleine Stichproben, eine variable bis geringe methodische Qualität, fehlende Standardisierung und wenige Humanstudien. Nur für Teebaumöl liegen überhaupt randomisierte kontrollierte Studien vor. Für alle anderen Öle beruht die Evidenz auf In-vitro- und Tiermodellen (Belegstufe Mensch, hohe Konfidenz; Frontiers in Pharmacology 2023, systematischer Review, PMC10080088; Frontiers in Medicine 2025, PMC12408269; MDPI/Molecules 2023, PMC10489792). Selbst beim Teebaumöl ist Zurückhaltung angebracht. Ein systematischer Review von 2023, der 46 RCTs zu Teebaumöl über alle Indikationen hinweg auswertete, stufte die Studienqualität als schwach bis mäßig ein und forderte größere, höherwertige Studien. Speziell für Akne fand ein systematischer Review nur drei randomisierte Studien zu Teebaumöl, ebenfalls mit schwacher bis mäßiger Qualität. Das heißt: Selbst die beste verfügbare Akne-Evidenz, die zum Teebaumöl, ist noch nicht als etabliert einzustufen (Belegstufe Mensch, hohe Konfidenz; Frontiers in Pharmacology 2023, PMC10080088).
Öffentliche Quellen
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