Was sagt die Forschung zu Sedierung und Schlaf (Tiermodell)?
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TIKKI Wissensantwort
Passend zum entspannenden Profil verringerte die Inhalation von Cedrol bei Ratten und Mäusen die spontane Bewegungsaktivität und verlängerte die durch Pentobarbital ausgelöste Schlafdauer. Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt speziesunabhängig auftrat und weder vom funktionellen Zustand der autonomen Nerven noch von der Riechfunktion abhing; letzteres wurde geprüft, indem der Geruchssinn mit Zinksulfat ausgeschaltet wurde. Das spricht für einen nicht-olfaktorischen Wirkmechanismus (Kagawa et al., Planta Medica 2003; PubMed 12898420). Ergänzend verlängerte Cedrol- beziehungsweise Zederninhalation im Rattenmodell den NREM-Schlaf und verkürzte die Einschlaflatenz. Diese Befunde haben hohe beziehungsweise mittlere Confidence, bleiben aber auf der Tier-Ebene; belastbare Humandaten zum Schlaf fehlen weitgehend (Exploration EDS Review; PubMed 12898420).
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: