Was muss ich über Schwangerschaft & Reproduktionstoxikologie wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Zwei Sicherheitsreviews adressieren diese im übrigen Wissensbestand nur knapp abgedeckte Dimension: - **Dosoky et al. (2021), *Maternal Reproductive Toxicity of Some Essential Oils*** – Sicherheitsreview: Die Evidenz zu Schwangerschaft/Stillzeit bleibt spärlich und uneinheitlich; die Arbeit betont die Notwendigkeit von Vorsicht und einer *inhaltsstoff-spezifischen* reproduktionstoxikologischen Bewertung. Überwiegend präklinische und indirekte Evidenz. - **Lanzerstorfer et al. (2020), *Acute, reproductive, and developmental toxicity of essential oils*** – Toxikologie-Review: fasst Reizungs-, Entwicklungs- und Reproduktionstoxizitäts-Bedenken für mehrere gängige Öle zusammen, ausdrücklich genannt **Rosmarin, Zitrus und Eukalyptus**. Meist präklinische Toxikologie, nicht routen-spezifisch für alle Produkte. Für Lavendel hält der Rohtext zudem fest, dass eine adäquate Reproduktionstoxizitäts- und Kanzerogenitätsprüfung *nicht* vollständig durchgeführt wurde – ein Beispiel für die generelle Datenlücke. Die kurzfristig positive Zitronen-Studie zur Schwangerschaftsübelkeit (Safajou 2014, oben) ändert nichts an dieser insgesamt limitierten Sicherheitsbasis.
Quellenstatus
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