Muskatellersalbei sollte laut Tisserand und Young vor der 37. Schwangerschaftswoche nicht verwendet werden, wegen einer moeglicherweise uterusstimulierenden Wirkung. Auch Rosmarin, Salbei, Fenchel, Pfefferminz, Basilikum, Zimtrinde, Wintergruen und Wermut sind in der Schwangerschaft zu meiden. Geranie wird im ersten Trimester gemieden. Ylang Ylang und Lavendel gelten in niedriger Verduennung unter 1 Prozent ab dem 2. Trimester als vertretbar. Daraus folgt: viele klassische Frauen-Blends sind in der Schwangerschaft nicht geeignet, insbesondere alle Rezepturen mit Muskatellersalbei. Zu beachten ist auch: eine oft zitierte Behauptung, Muskatellersalbei loese Wehen aus, ist klinisch nicht belegt. Eine Pilot-Feasibility-Studie an nur 11 Frauen am Termin zeigte weder einen statistisch signifikanten Anstieg von Speichel-Oxytocin noch beobachtete Kontraktionen. Trotzdem bleibt die Meidung vor der 37. Woche Konsens-Empfehlung.
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