Ist Innere Aufnahme und Toxizität wissenschaftlich belegt oder vor allem traditionell überliefert?
T
TIKKI Wissensantwort
Nach dem Verschlucken oder der systemischen Aufnahme größerer Mengen ist Thymol toxisch. Mögliche Symptome sind Krampfanfälle, Blutdruckabfall, Methämoglobinämie und metabolische Azidose. Bei schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz sowie in der Schwangerschaft und bei Kleinkindern ist Vorsicht bis Meiden angezeigt. Die orale Bioverfügbarkeit von Thymol ist mit etwa 16 Prozent gering, die Halbwertszeit liegt bei rund 1,5 Stunden (Thymol-Toxizitäts-Reviews; Tennessee Poison Center; PMC7571078). Einzelne Aromatherapie-Quellen nennen zusätzlich Epilepsie und Bluthochdruck als Vorsichts- oder Kontraindikationen sowie ein Hepatotoxizitätsrisiko bei längerer innerer Anwendung; diese Angaben sind allerdings nicht einheitlich belegt (aetherische-oele.net).
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: