Was muss ich über Traditionelle Māori-Anwendung (rongoā) wissen?
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TIKKI Wissensantwort
In der traditionellen Māori-Heilkunde wurden praktisch alle Pflanzenteile genutzt. Ein Blätteraufguss wurde innerlich bei Erkältungen und Fieber getrunken; eine Rindeninfusion diente äußerlich und innerlich bei Verbrennungen und als Sedativum. Rindenasche wurde auf Hautprobleme gestreut, ein Sud aus der Innenrinde als Mundspülung verwendet. Die Dampfinhalation gekochter Blätter war Erkältungsmittel, die Samen wurden bei Ruhr eingesetzt. Blätter und Rinde wurden auch direkt auf Wunden aufgelegt. Diese Anwendungen betreffen die Pflanze, nicht das destillierte ätherische Öl, decken sich aber in vielen Punkten mit den modernen Wirkprofilen.
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