Ein konkretes und gut dokumentiertes Beispiel liefert die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie von Satchell und Kollegen aus 2002 mit 158 Patientinnen und Patienten. Getestet wurden Teebaumoel-Loesungen in 25-prozentiger und 50-prozentiger Konzentration ueber vier Wochen, zweimal taeglich angewendet. Die mykologische Heilungsrate lag in der 50-Prozent-Gruppe bei 64 Prozent gegenueber 31 Prozent unter Placebo, die klinische Besserung bei 68 bis 72 Prozent gegenueber 39 Prozent. Das ist besser als Placebo, bleibt aber weiterhin schwaecher als etablierte Standard-Antimykotika. Zudem entwickelten 3,8 Prozent der Anwenderinnen und Anwender eine maessige bis schwere Dermatitis. Der Befund belegt also einen Symptomnutzen, ist aber kein Ersatz fuer bewaehrte Mittel und nicht ohne Hautrisiko. Fuer Fusspilz gehoert Teebaumoel damit zu den wenigen Anwendungen, denen die neutrale Evidenzlandkarte eine moderate Vertrauenswuerdigkeit zuspricht.
Quellenstatus
In diesem öffentlichen Datensatz ist keine Quelle ausgewiesen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-4e086a845d55aa6b91602745