Was muss ich über Antimikrobielle Wirkung (in vitro) wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Kuemmeloel wirkt in Zellversuchen breit antibakteriell und antifungal. Berichtete minimale Hemmkonzentrationen liegen bei 0,03 bis 0,11 mg/mL gegen Candida albicans, etwa 2 Mikroliter pro mL gegen Staphylococcus aureus und 0,78 mg/mL fuer eine Nanoemulsion gegen E. coli und S. aureus. Auch Salmonella-Arten und Aspergillus niger werden gehemmt (MIC-Bereich 0,03 bis 18,8 Mikroliter/mL). Interessanterweise korreliert die antibakterielle Aktivitaet positiv mit dem Limonen-Gehalt und negativ mit dem Carvon-Gehalt. Der Wirkmechanismus umfasst Membranstoerung und erhoehte Permeabilitaet. Ein Carvon-Limonen-Chemotyp (Carvon 58,2 Prozent, Limonen 38,5 Prozent) hemmte in vitro Biofilme und Quorum-Sensing bei Vibrio-Arten. Fuer die Aflatoxinbildung wurden IC50-Werte von 56 bis 621,9 Mikrogramm/mL beschrieben; synergistische antimykotische Effekte gibt es in Kombination mit Nelken- oder Kreuzkuemmeloel gegen Fusarium und Penicillium. Gegen Helicobacter pylori sind Kuemmelextrakte in Fluss-Zytometrie-Assays bakteriostatisch wirksam, allerdings schwaecher als Dill.
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