Welche Gegenbefunde und Grenzen gibt es bei Tiermodelle: Wundheilung, Nervenschutz und Angst?
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TIKKI Wissensantwort
Auf Tierebene stützen drei Beobachtungen die menschlichen Befunde mechanistisch. Eine Kräutercreme mit Pelargonium-graveolens-Öl verbesserte im Mausmodell infizierter Hautwunden die Wundheilung, die Kollageneinlagerung und die Wundkontraktion (PMC5109387). Der Einzelstoff Geraniol reduzierte in Tiermodellen, unter anderem bei Rückenmarksverletzung, Entzündung, oxidativen Stress und Zelltod über eine Modulation von NF-kB und p38-MAPK (PMC5228434). Und ätherische Öle mit Citronellol bzw. Geraniol zeigten in Verhaltenstests an Tieren angstlösend-ähnliche Effekte, was die inhalativen Angst-Beobachtungen am Menschen mechanistisch untermauert (systematisches Review zu anxiolytisch-ähnlichen Effekten, PMC6332383). Alle drei Befunde haben mittlere Confidence auf Tierebene und sind nicht auf den Menschen übertragen.
Öffentliche Quellen
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