Was muss ich über Das reale Cannabinoid-Interaktionsbeispiel beim Menschen wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Es gibt allerdings eine Interaktion, die beim Menschen wiederholt beobachtet wurde — und zwar zwischen zwei Cannabinoiden, nicht zwischen Terpen und Cannabinoid. CBD schwächt anxiogene und psychotomimetische Effekte von THC ab: weniger Angst und Paranoia, ein gewisser Schutz von Gedächtnis, Gesichtserkennung und Tiefenwahrnehmung (Übersicht Frontiers in Psychiatry 2020; Bhattacharyya et al.). Das ist ein echtes Interaktionsbeispiel am Menschen, aber Effektstärke und Reproduzierbarkeit sind uneinheitlich, und der genaue Mechanismus ist nicht abschließend geklärt — diskutiert werden CB1-Modulation, der 5-HT1A-Weg und Pharmakokinetik. Dazu passt ein konkreter pharmakokinetischer Mechanismus: CBD hemmt Cytochrom-P450-Enzyme und kann so den Abbau von THC verlangsamen, wodurch ein Bestandteil die Wirkung des anderen verändert. Belegstufe: Mensch, aber nur mittlere Konfidenz.
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