Die traditionelle Nutzung ist gut dokumentiert und historisch tief verwurzelt, sagt aber fuer sich genommen nichts ueber die Wirksamkeit aus. Kulinarisch ist Majoran ein anerkanntes und breit verwendetes Gewuerz und Aromapflanzenmaterial (MDPI Life Review PMC9785525). Als medizinisches Traditionskraut ist Majoran im Mittelmeerraum bei Atemwegserkrankungen wie Erkaeltung, Husten und Grippe verankert (Bouyahya et al., J Ethnopharmacol 2020, ScienceDirect S0378874120332001). Eine sehr alte, bereits bei Griechen und Roemern belegte Anwendung ist die gastrointestinal-antispasmodische und verdauungsfoerdernde Nutzung bei Magen- und Darmbeschwerden (Bina und Rahimi, Sweet Marjoram Review, J Evid Based Complement Altern Med 2017). Ebenfalls traditionell ist eine sedative, nervenberuhigende Verwendung, unter anderem bei Schlaflosigkeit und Nervositaet (J Ethnopharmacol 2020 S0378874120332001; Sweet Marjoram Review Sage). In der marokkanischen und anderen Volksmedizinen wird Majoran zusaetzlich bei Bluthochdruck, Menstruationsschmerz, Rheuma, Kopfschmerz, Fieber, Diabetes und Allergien eingesetzt, alles traditionelle Indikationen ohne belastbaren Humannachweis (Bouyahya et al. J Ethnopharmacol 2020 S0378874120332001).
Öffentliche Quellen
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