Was ist bei Antimikrobiell und antioxidativ (Zellstudien) aus Sicherheitsgründen zu beachten?
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TIKKI Wissensantwort
In vitro hemmt das Oel unter anderem Bacillus subtilis, Candida albicans, Staphylococcus aureus sowie Biofilme von Pseudomonas fluorescens, wobei die Dampfphase wirksamer war als die Kontaktapplikation und (E)-Caryophyllen als Einzelstoff besonders potent auffiel (PMC10049179, Int J Mol Sci 2023, Disc-Diffusion/MIC/Biofilm). Weitere In-vitro-Arbeiten bestaetigen Wirkung gegen Candida (am empfindlichsten C. albicans), Staphylococcus aureus und E. coli, mit Membranschaedigung als Mechanismus, gezeigt unter anderem in EPR-Studien mit Linalool und Linalylacetat an C. albicans (PMC5432889; Springer Apoptosis 2016). All das ist Laborniveau ohne belegte klinische Wirksamkeit am Menschen. Wichtig zur Ehrlichkeit: Die antioxidative Kapazitaet des Gesamtoels ist gering. Im DPPH-Test lag sie bei etwa 12 Prozent, im ABTS-Test bei etwa 30 Prozent, jeweils deutlich unter Trolox (PMC10049179). Muskatellersalbei-Oel ist also kein starkes Antioxidans, entsprechende Auslobungen sind nicht gedeckt.
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: