Nicht jede Pflanze liefert gleich viel Öl. Drückt man eine Orangenschale, tritt genug Öl aus, um die Hand zu benetzen; zerreibt man dagegen ein Pfefferminzblatt, entsteht nur eine winzige Menge. Dieses Verhältnis nennt man Ausbeute (Yield): die Menge des gewonnenen Öls im Vergleich zur eingesetzten Menge Pflanzenmaterial. Rose gilt als Öl mit sehr niedriger Ausbeute; für ein Fläschchen von fünf Millilitern werden ungefähr 10.000 Blüten benötigt. Sandelholz ist dagegen ein Öl mit hoher Ausbeute; hier genügt etwa eine Viertelpfund-Menge für dieselben fünf Milliliter. Die Ausbeute schwankt sogar innerhalb einer Art: Ein Rosenstrauch produziert je nach Klima, Fraßdruck und Bestäubung mehr oder weniger Öl als ein anderer.
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