Welche Gegenbefunde und Grenzen gibt es bei Antimikrobiell, antioxidativ und entzündungsmodulierend (Labor)?
T
TIKKI Wissensantwort
Im Reagenzglas zeigen Zedernholzöle, vor allem die der Atlas-Zeder und der Virginia-Zeder, eine antimikrobielle Aktivität gegen Bakterien wie Staphylococcus aureus, Escherichia coli, Bacillus-Arten und Propionibacterium acnes sowie gegen Pilze wie Candida albicans, Trichophyton-Arten und Aspergillus niger. Als Mechanismus wird eine Störung der mikrobiellen Zellmembran postuliert (Exploration EDS Review; ResearchGate 308393298; Cedrus-atlantica-Studie PMC10421490). In Makrophagen- und Keratinozyten-Modellen hemmen sesquiterpenreiche Zedernholzöle Entzündungsmediatoren wie Stickstoffmonoxid (NO), TNF-alpha und Prostaglandine, zeigen eine antioxidative, ROS-abfangende Wirkung und regulieren teils NF-kappaB und iNOS herunter (Exploration EDS Review; PMC10421490). Diese In-vitro-Befunde haben mittlere bis hohe Confidence auf Labor-Ebene, sagen aber nichts über eine Wirkung im menschlichen Körper aus; die klinische Relevanz ist nicht nachgewiesen.
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: