Bei den Anwendungsformen gelten die üblichen aromatherapeutischen Richtwerte, wobei für Bergamotte die im Sicherheitsteil beschriebene Phototoxizitätsgrenze bindend bleibt, sobald Sonnenexposition folgt. Übliche Formen sind die Diffusion mit etwa vier bis sechs Tropfen über dreißig bis sechzig Minuten, die Dampfinhalation mit drei bis fünf Tropfen in heißem Wasser, ein verdünntes Bad mit höchstens etwa vier Tropfen, die zuvor in Trägeröl oder einem Emulgator gelöst werden, sowie die verdünnte Hautauftragung. Für eine entspannende Ganzkörpermassage wird üblicherweise eine einprozentige Verdünnung verwendet, das entspricht etwa sechs Tropfen auf dreißig Milliliter Trägeröl beziehungsweise drei Tropfen auf fünfzehn Milliliter; als Trägeröle eignen sich unter anderem Jojoba, Kokos und Mandel. Für Bergamotte bleibt dabei die strengere 0,4-Prozent-Grenze maßgeblich, wenn danach Sonne oder Solarium folgt. Grundregel: Bergamotteöl niemals unverdünnt auf die Haut und niemals oral einnehmen (Flowers and Herbs; Healthline; Dr. Axe; Spa & Massage London; aromatherapeutische Standardpraxis). Diese Anwendungsrichtwerte sind etabliert und haben hohe Confidence als Praxisstandard.
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