Was muss ich über Antimikrobielle Wirkung im Labor wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Auch antimykotisch ist das Öl im Labor aktiv. Thymianöl, Thymol und Carvacrol hemmen in vitro unter anderem Candida, Aspergillus, Penicillium und Cryptococcus, unter anderem durch Störung der Ergosterol-Biosynthese und einen Anstieg reaktiver Sauerstoffspezies (PMC7571078; PMC8467294). Daneben beschreiben In-vitro-Studien antivirale Effekte, etwa gegen Influenza sowie Herpes-simplex-Viren HSV-1 und HSV-2, und eine antioxidative Aktivität als DPPH-Radikalfänger. Die antiviralen Mechanismen sind allerdings nur unvollständig verstanden, und ein diskutiertes Molecular Docking gegen SARS-CoV-2 ist rein computergestützt und kein Wirknachweis (PMC7571078; PMC8467294). Über die reine Abtötung hinaus greifen Thymol und Carvacrol in bakterielle Anpassungsmechanismen ein: Sie hemmen in vitro Biofilme, Efflux-Pumpen, die Beweglichkeit und das Quorum Sensing und zeigen Synergien mit konventionellen Antibiotika, beispielsweise bei S. aureus und Acinetobacter baumannii (Synergie-Mechanismen, PMC12144027; Frontiers 2024).
Öffentliche Quellen
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