Die überlieferte Nutzung der Zimtrinde ist alt und kulturenübergreifend, bleibt aber Traditionsbeleg und ist kein Wirksamkeitsnachweis nach evidenzbasierten Kriterien. In Ayurveda, Traditioneller Chinesischer Medizin und europäischer Klostermedizin galt und gilt Zimtrinde als wärmendes, verdauungsförderndes Mittel gegen Blähungen und bei schwachem Appetit, als antimikrobielles Mittel, als Blutzucker-ausgleichend beschriebenes Mittel sowie als Aroma und Gewürz. Diese Traditionslinie ist ethnobotanisch gut dokumentiert (PMC3854496 zu medizinischen Eigenschaften des echten Zimts; BfR und Monografien). In der Traditionellen Chinesischen Medizin zählt die Zimtrinde unter dem Namen Rou Gui zu den fünfzig Grundkräutern. Sie gilt als wärmend, als Kälte zerstreuend und als Qi-bewegend und wurde traditionell unter anderem bei schmerzhafter Menstruation und bei Verdauungsschwäche eingesetzt (Wikipedia zu Cinnamomum cassia; PMC6804248, ethnobotanischer Review).
Öffentliche Quellen
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