Volksmedizinisch wird Myrrhe außerdem bei schlecht heilenden Wunden wie Ulcus cruris oder Dekubitus empfohlen. Kontrollierte klinische Studien speziell zu diesen Indikationen existieren nicht. Die Empfehlung stützt sich auf Traditionswissen und auf In-vitro-Belege zu Antimikrobik und adstringierender Wirkung. Traditionell, mit niedriger Belegsicherheit für die konkrete Indikation. Innere Anwendung als Tinktur ist traditionell mit fünf bis zehn Tropfen dreimal täglich auf Zucker oder in Wasser bei Verdauungsbeschwerden beschrieben. Dies ist eine reine Traditionsdosis ohne moderne klinische Absicherung außerhalb der oben genannten Fixkombination.
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