Was muss ich über Mechanismen aus Tier- und in-vitro-Studien wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Die postulierten zentralnervösen Mechanismen stützen sich weitgehend auf Tier- und in-vitro-Daten und sind am Menschen nicht direkt bestätigt. Diskutiert werden eine Affinität von Flavonoiden wie Kaempferol zum GABA-A-Rezeptor, Antagonismus an 5-HT2- und 5-HT3-Rezeptoren, eine erhöhte Freisetzung von Dopamin und Noradrenalin sowie Effekte auf Enkephaline und Endorphine. Im Tiermodell verlängert Rosa damascena die Pentobarbital-induzierte Schlafzeit bei Mäusen und wirkt antikonvulsiv in PTZ- und Kindling-Modellen, was mit GABAergen Mechanismen erklärt wird. Anxiolytisches Verhalten bei Ratten nach Inhalation wird vor allem Citronellol und 2-Phenylethanol zugeschrieben. In männlichen Mäusen unterdrückt Rosenöl Naloxon-präzipitierte Morphin-Entzugssymptome. An isolierter Meerschweinchen-Trachea wirkt es bronchodilatorisch, vermutlich über beta-Adrenozeptor-Stimulation. An isoliertem Ratten-Ileum hemmen sowohl das Öl als auch Geraniol und Citronellol allein die glatte Muskulatur, was zur spasmolytischen Wirkung beitragen könnte. Weitere Tierstudien beschreiben neuroprotektive, kardioprotektive und antidiabetische Effekte, und ex vivo entspannt Rosa damascena isolierte Rattenaorta über den NO-cGMP-Weg.
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