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Was muss ich über Grenzen der Routine-GC-MS wissen?

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Was muss ich über Grenzen der Routine-GC-MS wissen?

Die Nachweisgrenze einer Routine-GC-MS liegt typischerweise bei etwa 0,01 bis 0,05 Prozent des Gesamtoels. Alles darunter wird nicht zuverlaessig erfasst. Das hat wichtige praktische Folgen. Pestizide, die im ppm- oder ppb-Bereich vorliegen, und Schwermetalle sind mit Routine-GC-MS nicht erfassbar. Dafuer braucht es andere Verfahren: LC-MS/MS beziehungsweise GC-MS/MS (Tandem-Massenspektrometrie) fuer Pestizidspuren und ICP-MS fuer Schwermetalle. Auch nicht-fluechtige Stoffe, die oberhalb der maximalen Saeulentemperatur von rund 325 Grad Celsius liegen, gelangen gar nicht erst in gasfoermiger Form durch die Saeule und werden nicht detektiert. Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, GC-MS decke Pestizide und Schwermetalle mit ab. Konkret bleiben bei alleiniger GC-MS folgende Verfaelschungen und Verunreinigungen unentdeckt: die Streckung mit fettem Pflanzen- oder Traegeroel, Schwermetalle, Spuren-Pestizide und Furocumarine. Ergaenzend noetig sind daher ICP-MS fuer Schwermetalle, GC-MS/MS oder ein Elektroneneinfangdetektor (ECD) fuer Pestizide, HPLC fuer Furocumarine sowie physikalische Tests wie Brechungsindex, optische Drehung (Polarimetrie) und Dichte, um Verduennungen aufzudecken. Belegtyp: etabliert, Confidence hoch (Tisserand Institute; biomedgrid.com).

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