Welche Gegenbefunde und Grenzen gibt es bei Schlaf?
T
TIKKI Wissensantwort
Zwei Ebenen sind zu trennen. Erstens verbesserte Silexan in randomisierten Studien auch angstbezogene Schlafstörungen, gemessen an der Reduktion auf der Hamilton-Angstskala und an einer verbesserten Schlafqualität. Die Wirkung baut sich meist über zwei bis sechs Wochen auf. Belegtyp human, hohe Confidence (Kasper et al., RCT, PubMed 26293583). Zweitens die Inhalation. Lavendel-Inhalations-Aromatherapie verbessert die Schlafqualität, und Metaanalysen zeigen einen signifikanten Effekt, etwa eine standardisierte mittlere Differenz von minus 0,56 mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von minus 0,96 bis minus 0,17. Wichtig ist hier die methodische Einschränkung: Viele Einzelstudien haben ein hohes Verzerrungsrisiko, weil sich Verblindung und Randomisierung bei einem Geruch nur schwer umsetzen lassen und der Duft nicht maskierbar ist. Die belastbare Evidenz ist dadurch begrenzt. Belegtyp human, mittlere Confidence (Sleep-Enhancing-Effect-Metaanalyse 2025, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40600743/; ScienceDirect S0965229921000807).
Öffentliche Quellen
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