Was muss ich über Teebaumöl — dokumentierte Vergiftungen wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Besonders gut dokumentiert ist Teebaumöl, auch Melaleucaöl. Die äußerliche Anwendung von reinem Teebaumöl, das reich an Terpenen wie Terpinen-4-ol ist, verursacht bei Katzen eine Dämpfung des Zentralnervensystems, Ataxie, Zittern, Unterkühlung und Koma und kann tödlich verlaufen. In einer rückblickenden Fallserie einer Fachzeitschrift wurden 443 Teebaumöl-Vergiftungsfälle bei Hunden und Katzen aus den Jahren 2002 bis 2012 ausgewertet, wobei jüngere und leichtere Katzen stärker gefährdet sind. Dieser Befund ist tierexperimentell beziehungsweise über dokumentierte Tierfälle belegt, mit hoher Confidence. Die praktische Regel, die Seraphina daraus ableiten kann: reine ätherische Öle, insbesondere Teebaumöl, gehören nicht auf die Haut oder ins Fell von Katzen, weil deren Leber sie nicht ausreichend entgiften kann.
Quellenstatus
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