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Ätherische Öle · DE

Was muss ich über Ehrliche Evidenz-Einordnung wissen?

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Was muss ich über Ehrliche Evidenz-Einordnung wissen?

Zusammengefasst ist die Datenlage schwach bis moderat. Es existieren nur wenige, meist kleine, einzelne und teils alte kontrollierte Studien: Rosmarinöl bei anlagebedingtem Haarausfall, die Öl-Mischung bei kreisrundem Haarausfall und Teebaumöl bei Schuppen. Es fehlen große, placebokontrollierte, wiederholte Studien und aussagekräftige systematische Übersichten oder Meta-Analysen speziell zu ätherischen Ölen am Haar. Am besten belegt am Menschen sind Rosmarinöl bei androgenetischer Alopezie und Teebaumöl bei Schuppen, beide topisch. Pfefferminz- und Lavendelöl haben trotz populärer Behauptungen bisher nur Tierdaten für das Haarwachstum. Kürbiskernöl wirkt als Kapsel, nicht als Auflage. Viel Werbematerial überzeichnet Tier- und In-vitro-Daten als klinisch belegt, was der tatsächlichen Studienlage nicht entspricht (Belegstufe Mensch für die Gesamteinordnung, Konfidenz hoch; Karger Skin Appendage Disorders 2025, systematisches Review mit 16 RCTs zu pflanzlichen Mitteln, und Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2025).

Quellenstatus

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