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Ätherische Öle · DE

Wie belastbar ist die Evidenz zu Die drei relevanten Arten?

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Wie belastbar ist die Evidenz zu Die drei relevanten Arten?

Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) ist der klassische, milde Typ. Sein Öl ist reich an Linalool und dessen Ester Linalylacetat und arm an Kampfer und 1,8-Cineol. Genau diese Kombination gilt als der beruhigende, sanfte Chemotyp und ist der Typ, um den es in der Schlaf- und Angstforschung geht. Diese Zuordnung ist etabliert und gut abgesichert (ScienceDirect-Übersicht zu Lavandula angustifolia; AromaWeb-Guide, https://www.aromaweb.com/articles/lavender-essential-oil-differences.php). Speiklavendel (Lavandula latifolia) ist ein deutlich anderer Chemotyp. Sein Öl enthält viel 1,8-Cineol, in der Literatur mit rund 25 bis 37 Prozent angegeben, und teils sehr viel Kampfer, in Einzelanalysen bis etwa 60 Prozent, dafür wenig Linalylacetat. Es riecht kampferartig-frisch und wird traditionell eher anregend und schleimlösend eingesetzt, also mehr für Muskeln und Atemwege als zur Beruhigung. Etabliert (ScienceDirect-Übersicht zu Lavandula latifolia; AromaWeb). Lavandin (Lavandula x intermedia) ist die sterile Hybride aus echtem Lavendel und Speiklavendel. Chemisch liegt Lavandin zwischen den beiden Elternarten, hat aber höhere Kampfer- und 1,8-Cineol-Anteile als echter Lavendel. Lavandin liefert höhere Erträge, ist deshalb günstiger und in Parfüms und Reinigungsprodukten weit verbreitet. Etabliert (PMC10096058, Übersicht zu Biologie und chemischer Zusammensetzung von Lavandin, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10096058/).

Öffentliche Quellen

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