Für Haustiere ist Teebaumöl hochtoxisch, besonders für Katzen. Katzen fehlt das Enzym Glucuronyltransferase, weshalb sie Phenole und Terpene schlecht entgiften; hinzu kommt, dass sie das Öl beim Putzen ablecken. Auch Hunde sind betroffen. Schon wenige konzentrierte Tropfen, Berichte nennen etwa 7 bis 8 Tropfen beziehungsweise Milliliter-Mengen unverdünnt, können bei Katze oder Hund eine schwere Vergiftung bis zum Tod auslösen. Symptome wie Speicheln, Schwäche und Taumeln, Tremor, Unterkühlung, bei Katzen Leberversagen und Koma treten 1 bis 8 Stunden nach der Exposition auf. Als tolerierbar gelten nur sehr niedrige Konzentrationen unter 0,1 bis 1 Prozent in Fertigprodukten; 100-prozentiges Öl darf nie am Tier angewendet werden. Auch die Raumbeduftung kann für Katzen und Vögel riskant sein. Vor jeder Anwendung am oder in der Nähe des Tieres sollte der Tierarzt gefragt werden (petpoisonhelpline.com; merckvetmanual.com; avmajournals; petmd.com; vetmeds.org). In Australien ist 100-prozentiges Teebaumöl zudem als Schedule-6-Gift eingestuft und erfordert kindersichere Verpackung und Warnhinweise, was unterstreicht, wie wichtig eine Lagerung außer Reichweite von Kindern und Tieren ist (myangelanimalhospital.com).
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