Was ist über Kontaktallergie und Oxidation bekannt?
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TIKKI Wissensantwort
Teebaumöl kann eine allergische Kontaktdermatitis auslösen. Entscheidend ist der Zustand des Öls: Oxidiertes, also gealtertes und luftexponiertes Öl ist deutlich stärker sensibilisierend als frisches. Das Hauptallergen ist das Abbauprodukt Ascaridol, das aus alpha-Terpinen entsteht, daneben Terpinolen, alpha-Terpinen und alpha-Phellandren. Oxidation ist damit das zentrale Sicherheitsrisiko. Marker der Oxidation sind der Anstieg von para-Cymen auf 6 Prozent oder mehr, während frisches Öl bei 2 bis 4 Prozent liegt, dazu ein dumpfer, medizinischer Geruch und eine klebrige Konsistenz. Diese Zusammenhänge haben hohe Confidence (de Groot und Schmidt, Contact Dermatitis 2016; Christoffers et al. 2014, PubMed 24645715; tisserandinstitute.org). Die Sensibilisierungsrate ist bei frischem, verdünntem Öl gering, kann aber auftreten. Bei unverdünnter Daueranwendung über 6 bis 12 Monate werden Sensibilisierungsraten von etwa 4 bis 7 Prozent pro Jahr berichtet. Insgesamt sind die Nebenwirkungen bei topischer Anwendung meist gering, etwa Trockenheit und leichte Reizung, nehmen aber ab Konzentrationen von etwa 25 Prozent deutlich zu. In klinischen Studien traten in rund 60 Prozent der Studien Nebenwirkungen auf, meist geringfügig, signifikante vor allem bei Konzentrationen ab 25 Prozent (Kairey et al. 2023; tisserandinstitute.org).
Öffentliche Quellen
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