In Ratten wurden hepatoprotektive Effekte beobachtet, also eine Senkung von Leberenzymen bei chemisch ausgelöster Leberschädigung. Ebenfalls in Ratten berichtet sind lipidsenkende Effekte (niedrigeres Serumcholesterin) sowie ein antiproliferatives Signal in einem Modell der gutartigen Prostatavergrößerung. Alle diese Befunde sind tierexperimentell und nicht klinisch bestätigt. Wichtig für die Ehrlichkeit gegenüber Hautheilungs-Werbeaussagen: In Ratten-Wundmodellen (lineare Inzision und kreisförmige Exzision) zeigte Zypressen-Zapfenöl keine relevante Heilungsförderung. Das ist ein negatives Tierergebnis, das populäre Claims zur Hautheilung gerade nicht stützt. In einem Zebrafisch-Embryomodell wirkte das Öl konzentrationsabhängig toxisch, mit einer LC50 um 6,6 Mikrogramm pro Milliliter; bei niedrigen Konzentrationen traten keine toxischen Effekte auf. Das unterstreicht, dass die Sicherheit dosisabhängig ist.
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