Was muss ich über Inhalation bei Angst und Stress mit vorhandener, aber heterogener Evidenz wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Fuer die Inhalationsaromatherapie bei Angst gibt es Humanevidenz. Ein systematisches Review berichtet, dass ueber 70 Prozent der eingeschlossenen Studien einen positiven Effekt auf Angst zeigten, etwa randomisierte Studien mit Lavendel oder Bergamotte in klinischen Settings. Zur praeoperativen Angst fasst eine systematische Uebersicht 11 randomisierte Studien zusammen, die mehrheitlich eine Angstreduktion gegenueber Standard oder Placebo zeigten, teils mit gesenktem Cortisol. Einschraenkungen bestehen jedoch: kleine Stichproben, uneinheitliche Angaben zu Art und Dosis, begrenzte Sicherheitsdaten und fehlende Standardprotokolle. Einige Studien fanden keinen Unterschied zu Placebo. Eine praktische Konsequenz aus Meta-Analysen: Kuerzere Anwendungen wirken tendenziell besser. Sitzungen bis etwa 20 Minuten zeigten bessere Effekte als laengere. Fuer den Inhalator spricht das fuer mehrere kurze Inhalationen statt Dauerinhalation.
Quellenstatus
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