Was muss ich über Antimikrobielle Wirkung (in vitro) wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Rosengeranien-Oel zeigt in Laborstudien ein breites antibakterielles Wirkspektrum, das vor allem gram-positive und teilweise gram-negative Erreger erfasst. Gegen klinische Isolate von Staphylococcus aureus, einschliesslich MRSA-Staemme, wurden minimale Hemmkonzentrationen im Bereich von etwa 0,25 bis 2,5 Mikroliter pro Milliliter gemessen; einzelne Untersuchungen berichten von einer Wirkstaerke, die in vitro mit Referenzantibiotika vergleichbar ist. Antifungale Aktivitaet ist gegen Candida albicans und mehrere Dermatophyten dokumentiert; in Kombination mit Fluconazol wurden synergistische Effekte beobachtet. Als postulierter Mechanismus gilt die Einlagerung der lipophilen Terpenalkohole in die Zellmembran, was die Permeabilitaet erhoeht und den Protonengradienten sowie den Ionenhaushalt stoert. Bei Pilzen wird zusaetzlich eine Interferenz mit der Ergosterol-Biosynthese diskutiert. Diese Ergebnisse stammen fast ausschliesslich aus in-vitro-Testungen und lassen sich nicht ohne Weiteres auf systemische klinische Wirkungen uebertragen.
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