Welche Quellen gibt es für Aussagen über Entzündungshemmung?
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TIKKI Wissensantwort
Für einen entzündungshemmenden Effekt gibt es eine molekulare Grundlage: Carvacrol aktiviert die Kernrezeptoren PPAR-alpha und PPAR-gamma und unterdrückt darüber die Expression von COX-2, in Zellversuchen um mehr als 80 Prozent (Carvacrol aktiviert PPARalpha/gamma, PMC2789773). Im Tiermodell, konkret in der Maus, zeigt Thymianöl beziehungsweise Carvacrol anti-entzündliche Effekte bei Kolitis und Ödem mit reduzierter Leukozytenmigration und COX-2-Hemmung; eine Studie fand rund 52 Prozent Entzündungshemmung bei 200 Milligramm pro Kilogramm, vergleichbar mit Diclofenac (anti-entzündliche Effekte in der Maus; Fachini-Queiroz 2012). Dass die Wirkung vom Chemotyp abhängt, zeigt sich zusätzlich daran, dass Geraniol- und Thujanol-Chemotypen in BV-2-Mikrogliazellen die Ausschüttung von IL-6 und TNF-alpha über den NF-kappaB- und C-EBPbeta-Signalweg modulierten (BMC Complementary Medicine and Therapies, PMC8140451). Antitussive, spasmolytische und entzündungshemmende Effekte werden insgesamt vor allem Thymol und Carvacrol zugeschrieben, teils mit Bezug auf COPD und Asthma, aber überwiegend aus In-vitro- und Tierdaten (Thymol-Reviews, PMC/ResearchGate).
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: