Was muss ich über Hormonelle Sicherheitsfragen wissen?
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TIKKI Wissensantwort
In Laborstudien zeigen Lavendel- und Teebaumöl östrogene und antiandrogene, also hormonell wirksame Eigenschaften. Das ist ein Hinweis auf ein endokrindisruptives Potenzial einzelner Inhaltsstoffe und stammt aus Laborbefunden bei mittlerer Sicherheit. Beim Menschen gibt es Fallberichte, die eine wiederholte äußerliche Anwendung lavendel- oder teebaumölhaltiger Produkte mit einer vorzeitigen Brustdrüsenentwicklung in Verbindung bringen, bei Jungen als Gynäkomastie, bei Mädchen als vorzeitige Thelarche. Die Symptome bildeten sich nach dem Absetzen zurück, und bislang sind nur etwa zwölf Fälle beschrieben. Ein epidemiologisch gesicherter Kausalzusammenhang fehlt. Diese Berichte sind schwache Belege bei niedriger Sicherheit. Aus Vorsicht sollte man solche Öle besonders bei Kindern zurückhaltend einsetzen.
Quellenstatus
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