Was muss ich über Saeuglinge und Kleinkinder: klare Kontraindikationen wissen?
T
TIKKI Wissensantwort
Das ist der wichtigste Sicherheitspunkt. Menthol-, Kampfer- und Eukalyptus- beziehungsweise Cajeput-haltige Zubereitungen duerfen nicht im Gesicht, an der Nase oder auf der Brust von Babys und Kleinkindern angewendet werden. Reflektorisch drohen Atemstillstand (Apnoe), Kehlkopfkrampf (Laryngospasmus) und ein Verschluss der Stimmritze. Das gilt als etablierte, gut begruendete Kontraindikation. Cineolreiche Oele (Ravintsara, Myrte, Zeder, Eukalyptus) wirken schleimloesend. Bei Saeuglingen ist das problematisch, weil sie geloesten Schleim noch nicht abhusten koennen. Von der direkten Anwendung bei Kindern unter etwa ein bis zwei Jahren wird abgeraten; bei aelteren Kindern nur stark verduennt und nicht direkt an den Atemwegen. Bei einem G6PD-Mangel koennen menthol- oder kampferhaltige Einreibungen bei Neugeborenen haemolytische Episoden ausloesen — ein zusaetzliches Argument, solche Praeparate bei Saeuglingen zu meiden.
Quellenstatus
In diesem öffentlichen Datensatz ist keine Quelle ausgewiesen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-18722cb1dd810735b1538d1a