Was muss ich über Silexan bei generalisierter Angststörung wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Am robustesten belegt ist das oral einzunehmende, standardisierte Lavendelöl-Präparat Silexan, in Deutschland als apothekenpflichtiges Arzneimittel Lasea zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung zugelassen. Kasper und Kollegen zeigten in einer randomisierten Doppelblindstudie mit 539 GAD-Patienten über zehn Wochen eine signifikant stärkere Reduktion des Hamilton-Angstscores gegenüber Placebo und eine mit 20 mg Paroxetin vergleichbare Wirksamkeit. Eine spätere Netzwerkmetaanalyse ordnet Silexan in ähnliche Wirkgrößen wie niedrig dosiertes Lorazepam ein, mit HAMA-Reduktionen in der Größenordnung von etwa zehn bis sechzehn Punkten über sechs bis zehn Wochen. Entscheidend für eine ehrliche Darstellung: Silexan wird oral als Weichkapsel eingenommen, nicht inhaliert. Die zentrale EMA-weite Zulassung als „Angstmedikament" fehlt, es handelt sich um eine nationale Zulassung mit gut belegtem Anwendungsgebiet Unruhezustände bei ängstlicher Verstimmung.
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