Praktisch werden im Handel oft weitere Chemotyp-Bezeichnungen genannt, etwa Thymol-, Carvacrol-, Linalool-, Thujanol-, Geraniol- und alpha-Terpineol-Typ. Diese Typen haben ein stark unterschiedliches Wirk- und vor allem Sicherheitsprofil. Deshalb ist die Chemotyp-Angabe auf dem Etikett in der Aromatherapie-Praxis das eigentlich entscheidende Kriterium, nicht die bloße Artbezeichnung (Eden Botanicals; Aromatics International; School of Essentria). Ein zweiter Grundzug betrifft die Variabilität. Der Gehalt an ätherischem Öl und das Verhältnis von Thymol zu Carvacrol schwanken stark mit Herkunft, Erntezeitpunkt, Genetik und Anbaubedingungen. Chargenvariabilität ist bei Thymian die Regel und nicht die Ausnahme, was die Bedeutung einer Analytik pro Charge unterstreicht (Chemotypen und Ölzusammensetzung, PMC8398316; PMC5302419).
Öffentliche Quellen
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