Bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis) gibt es eine offene Phase-2-Studie an 25 pädiatrischen Patienten mit topischem ostindischem Sandelholzöl. 87,5 Prozent erreichten den primären Endpunkt einer mindestens 25-prozentigen Verbesserung des EASI-Scores, 75 Prozent eine Reduktion über 50 Prozent (human, mittlere bis niedrige Sicherheit; Quellen: Sharma et al., Front Pharmacol 2018; Moy und Levenson, JCAD 2017; NCT02871479). Das offene Design ohne Kontrollgruppe schränkt die Aussagekraft aber stark ein. Bei Akne führte eine offene, unkontrollierte Pilotstudie über 8 Wochen mit einer Formulierung aus 0,5 Prozent Salicylsäure und bis zu 2 Prozent Sandelholzöl bei etwa 89 Prozent der Teilnehmer zu einer Besserung, ohne beobachtete Nebenwirkungen (human, mittlere Sicherheit; Quellen: Moy et al., J Drugs Dermatol 2013, PubMed 23377508; JCAD 2017). Da Salicylsäure selbst gegen Akne wirkt und keine Kontrollgruppe existierte, lässt sich der Beitrag des Sandelholzöls nicht sauber zuordnen.
Öffentliche Quellen
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