Weil Stillzeit und frühe Kindheit ineinander übergehen, gehört dieser Abschnitt dazu. Hier ist die Studienlage teils sogar besser, weil eine offizielle Behörde, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), klare Warnungen ausspricht. In den ersten rund sechs Lebensmonaten werden ätherische Öle möglichst ganz gemieden (etabliert, mittlere Konfidenz; kindgesund.ch; hub.farfalla.ch). Die zentrale Gefahr formuliert das BfR unmissverständlich: Schon kleinste Mengen menthol- oder cineolhaltiger Öle an Mund oder Nase können bei Babys und Kleinkindern einen lebensbedrohlichen Stimmritzenkrampf (Laryngospasmus) und Atemstillstand auslösen. Die Hauptrisikostoffe sind Menthol und 1,8-Cineol (etabliert, hohe Konfidenz; bfr.bund.de). Besondere Vorsicht gilt bei Kindern unter drei Jahren gegenüber Kampfer, Eukalyptus, Thymian und Pfefferminz (etabliert, hohe Konfidenz; bfr.bund.de; pharmazeutische-zeitung.de).
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