Bei Schuppen und seborrhoischem Ekzem beruht die plausible Wirkung von Teebaumöl auf seiner antifungalen Aktivität gegen Malassezia-Hefen (früher Pityrosporum oder P. ovale genannt), die als Hauptfaktor dieser Kopfhautprobleme gelten. Zusätzlich wirkt Teebaumöl entzündungshemmend. Die pilzhemmende Wirkung ist im Labor gut belegt, die kausale Rolle in der lebenden Kopfhaut ist plausibel, aber nicht direkt bewiesen (Belegstufe in vitro, Konfidenz mittel; In-vitro-Malassezia-Studien im Kontext von Satchell 2002 und Übersichten zum seborrhoischen Ekzem).
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