Die MyBody-X Perspektive zu Sportgenen ist kritisch: Viele direkte-zu-Konsumenten-Tests bewerben SNPs wie MTHFR C677T, ACTN3 oder ACE als Schlüssel zu sportlicher Leistung. Die wissenschaftliche Realität ist jedoch, dass die Effekte meist klein, kontextabhängig und durch Training, Ernährung und Lebensstil überlagert werden. MTHFR-Varianten können den Homocysteinspiegel beeinflussen, aber die klinische Relevanz für Sport ist gering – eine ausreichende Folatzufuhr gleicht die reduzierte Enzymaktivität meist aus. Andere Gene wie ACTN3 („Sprint-Gen“) zeigen in Metaanalysen nur schwache Assoziationen. Die Evidenz stammt überwiegend aus GWAS und mechanistischen Studien, nicht aus randomisierten kontrollierten Studien. Daher ist der prädiktive Wert für den Einzelnen gering. MyBody-X rät: Solche Tests können neugierig machen, aber keine Trainingsempfehlungen ersetzen. Investieren Sie lieber in nachhaltige Trainings- und Ernährungsgewohnheiten. Caveat: Keine klinische Validierung für sportliche Leistungsprognosen.
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