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Welche Rolle spielt Folsäure für menopause?

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Welche Rolle spielt Folsäure für menopause?

Folsäure (Vitamin B9) ist für die Zellteilung und Homocystein-Stoffwechsel essenziell. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was den Homocysteinspiegel erhöhen kann – ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine ausreichende Folsäurezufuhr (400–800 µg/Tag) diesen Anstieg mildern kann, doch die Evidenz für klinische Endpunkte wie kardiovaskuläre Ereignisse oder kognitive Verbesserung ist begrenzt und nicht eindeutig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Frauen in den Wechseljahren die allgemeine Folatzufuhr über die Nahrung (z. B. grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte). Ein routinemäßiger MTHFR-Gentest zur Anpassung der Folsäuredosis wird nicht empfohlen, da er keinen nachweislichen Nutzen bringt und unnötige Kosten oder Ängste verursachen kann. Eine Überdosierung (über 1000 µg/Tag) sollte vermieden werden, da sie möglicherweise negative Effekte hat. Bei erhöhtem Homocysteinspiegel ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Insgesamt ist die Rolle der Folsäure in den Wechseljahren unterstützend, aber nicht als Wundermittel zu sehen.

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