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was machen bei allergischer reaktion — welche Ernährung hilft?

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was machen bei allergischer reaktion — welche Ernährung hilft?

Bei einer allergischen Reaktion steht die Akutbehandlung im Vordergrund: Bei Anaphylaxie sofort Notarzt und Adrenalin, nicht Diät. Für chronische Allergien (Heuschnupfen, Neurodermitis) kann eine Ernährungsumstellung unterstützen, ersetzt aber keine Medikamente. Evidenzbasierte Ansätze: Bei Nahrungsmittelallergien ist strikte Vermeidung des Auslösers (z. B. Erdnuss, Ei) der Goldstandard – hier hilft keine ‚Anti-Allergie-Diät‘. Bei Pollenallergien gibt es Hinweise, dass eine mediterrane Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Omega-3-Fettsäuren und wenig rotem Fleisch die Symptome mildern kann, aber die Studien sind klein und heterogen. Quercetin-reiche Lebensmittel (Zwiebeln, Äpfel) werden oft empfohlen, die Humanstudien sind jedoch schwach. Histaminintoleranz ist keine echte Allergie; hier kann eine histaminarme Kost (kein gereifter Käse, Wein, Sauerkraut) helfen – Diagnose am besten ärztlich abklären. Wichtig: Keine eigenmächtigen Eliminationsdiäten bei Kindern oder bei Verdacht auf schwere Allergien, da Mangelernährung riskant ist. Die Evidenz für ‚entzündungshemmende Ernährung‘ bei Allergien ist insgesamt als gemischt einzustufen. Sicherheitshinweis: Bei Atemnot, Schwellungen oder Kreislaufproblemen sofort Notfallmedizin, keine Zeit für Ernährungstipps.

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