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wie testet man eine glutenunverträglichkeit — hilft ein DNA-Test dabei?

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wie testet man eine glutenunverträglichkeit — hilft ein DNA-Test dabei?

Die Diagnose einer Glutenunverträglichkeit ist zweigeteilt: Zöliakie (Autoimmunerkrankung) und nicht-zöliakische Glutensensitivität (NZGS). Ein DNA-Test auf HLA-DQ2/DQ8 kann bei Zöliakie helfen, sie auszuschließen, aber nicht bestätigen. Über 95 % der Zöliakie-Patienten tragen DQ2 oder DQ8, jedoch haben nur 1–3 % der Genträger tatsächlich Zöliakie. Ein negativer Test (kein DQ2/DQ8) schließt Zöliakie mit >99 % Sicherheit aus (BSG-Leitlinie, doi:10.1136/gutjnl-2013-306578). Ein positiver Test allein ist kein Beweis – erfordert zusätzlich Antikörper (tTG-IgA) und Dünndarmbiopsie. Für NZGS gibt es keinen validierten genetischen Marker; die Diagnose erfolgt durch Ausschluss und Diät. Viele Consumer-DNA-Tests geben nur „positiv/negativ“ ohne Subtyp-Differenzierung (z. B. DQ2.5 vs. DQ2.2), was die Aussagekraft einschränkt. Wichtig: Vor einem Test glutenhaltige Kost essen, sonst sind Antikörper falsch negativ. Ein DNA-Test ist ein Risikohinweis, kein Diagnosetool. Evidenz: human-strong für Ausschluss, mechanistisch für Risiko. Quellen: PMIDs aus Kontext (BSG-Leitlinie).

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