Menopause-Training ist kein spezifisches Programm, sondern ein angepasstes Kraft- und Ausdauertraining, das die hormonellen Veränderungen in der Perimenopause und Postmenopause berücksichtigt. In dieser Phase sinkt der Östrogenspiegel, was zu Muskelabbau, erhöhter Insulinresistenz, Knochendichteverlust und einer veränderten Fettverteilung (viszerales Fett) führen kann. Ein gut konzipiertes Training sollte daher Krafttraining (2–3×/Woche) zur Erhaltung der Muskelmasse und Knochendichte, moderates Ausdauertraining (z. B. Walking, Radfahren) für Herz-Kreislauf-Gesundheit sowie Beweglichkeits- und Gleichgewichtsübungen umfassen. Hochintensives Intervalltraining (HIIT) kann bei manchen Frauen den Cortisolspiegel erhöhen und Hitzewallungen verstärken – hier ist individuelle Anpassung wichtig. Die Evidenz basiert auf klinischen Studien und Leitlinien (z. B. ACSM, DGE), aber nicht auf Gentests. MyBody-X kann keine personalisierte Trainingsempfehlung für die Menopause geben; die genetischen Marker für Muskelaufbau oder Fettstoffwechsel haben nur kleine Effekte. Wichtiger sind der individuelle Gesundheitszustand, Symptome (z. B. Schlafstörungen, Gelenkschmerzen) und die Trainingshistorie. Ein ärztliches Check-up vor Beginn ist ratsam, besonders bei Risikofaktoren wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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