FADS1 kodiert für eine Delta-5-Desaturase, die an der Umwandlung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (z. B. ALA in EPA) beteiligt ist. Bestimmte Genvarianten (z. B. rs174547) sind mit veränderten Omega-3-Spiegeln assoziiert. Einige Studien deuten auf einen Zusammenhang mit dem BMI hin, die Effektstärken sind jedoch gering und nicht konsistent. Die Evidenz stammt überwiegend aus GWAS und Beobachtungsstudien, nicht aus randomisierten kontrollierten Studien zur Gewichtsabnahme. Ein direkter ‚Abnehm-Gen‘-Effekt ist nicht belegt. Die Kenntnis des eigenen FADS1-Status kann allenfalls Hinweise auf eine optimierte Fettzufuhr geben, ersetzt aber keine kalorische Bilanz oder Lebensstiländerung. Vorsicht: Keine klinische Diagnostik; individuelle Ernährung sollte auf Gesamtkontext basieren.
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