Zink kann bei menopausalen Beschwerden unterstützend wirken, ist aber kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Einige Studien deuten darauf hin, dass Zink antioxidativ wirkt und möglicherweise Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme lindern kann, da der Zinkstatus in den Wechseljahren oft abfällt. Allerdings ist die Evidenzlage moderat und nicht eindeutig. Größere, randomisierte Studien fehlen. Zink sollte nicht hochdosiert eingenommen werden (max. 10–15 mg/Tag aus Nahrungsergänzung), da eine Überdosierung zu Kupfermangel und anderen Nebenwirkungen führen kann. Ein Bluttest auf Zink- und Kupferspiegel vor Supplementierung ist sinnvoll. Die Aussagekraft von Gentests (z. B. auf SLC30A8) für den individuellen Zinkbedarf ist wissenschaftlich schwach. Insgesamt: Zink kann Teil eines ganzheitlichen Ansatzes sein, aber keine Wunderwaffe.
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