Progesteron und die Wechseljahre sind eng verbunden: In der Perimenopause sinkt die Progesteronproduktion durch ausbleibende Eisprünge oft früher und stärker als Östrogen. Dieses Ungleichgewicht kann zu Zyklusstörungen, verstärkten Hitzewallungen, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen beitragen. Nach der Menopause (12 Monate ohne Periode) ist Progesteron nahezu nicht mehr messbar. Eine bioidentische Hormontherapie (z. B. Östrogen plus Progesteron) wird bei intakter Gebärmutter eingesetzt, um das Endometrium zu schützen. MyBody-X bietet keinen Menopause-Hormontest an; eine klinische Bestimmung von Estradiol, Progesteron und FSH ist für die Diagnose und Therapieplanung notwendig. Die Evidenz für den Zusammenhang ist stark (human-strong), basierend auf jahrzehntelanger endokrinologischer Forschung. Caveat: Selbsttests auf Speichel oder Fingerblut sind oft ungenau; Hormonwerte sollten ärztlich interpretiert werden.
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