Die Frage, ob Helicobacter pylori die Langlebigkeit fördern kann, ist wissenschaftlich höchst spekulativ. H. pylori ist primär als Erreger von Gastritis, Magengeschwüren und Magenkrebs bekannt. Einige epidemiologische Studien deuten auf einen möglichen protektiven Effekt gegen Asthma, Barrett-Ösophagus oder bestimmte Allergien hin – dies könnte theoretisch die Lebenserwartung beeinflussen. Jedoch überwiegen die Risiken (Krebs, Ulkus) deutlich. Die Idee, dass eine chronische Infektion per se die Langlebigkeit steigert, ist nicht durch belastbare Humanstudien belegt. Zudem variieren die Effekte stark nach Bakterienstamm, Wirtsgenetik und Umwelt. Ohne klare Evidenz und angesichts der potenziellen Gefahren ist es nicht ratsam, eine H.-pylori-Infektion als 'Longevity-Strategie' zu betrachten. Die MyBody-X-Tests liefern hierzu keine validierten Daten.
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