Cortisol, das Stresshormon, beeinflusst Schlaf und Hautalterung auf mehreren Wegen. Chronisch erhöhtes Cortisol – etwa durch anhaltenden Stress oder Schlafmangel – stört die Melatoninproduktion und den zirkadianen Rhythmus, was die Schlafqualität verschlechtert. Gleichzeitig fördert Cortisol den Abbau von Kollagen und Elastin in der Haut, hemmt die Regeneration und verstärkt Entzündungen. Dies beschleunigt die Hautalterung: Falten, Elastizitätsverlust und ein fahler Teint sind mögliche Folgen. Die Zusammenhänge sind durch klinische Studien und Reviews gut belegt, aber die individuelle Ausprägung variiert stark. Consumer-Tests zu Cortisol oder Hautalterung liefern oft nur Momentaufnahmen und keine Diagnose. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf, Stressmanagement und antioxidantienreicher Ernährung kann die negativen Effekte abmildern. Bei anhaltenden Symptomen ist ärztliche Abklärung sinnvoll.
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