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Wie hängen VKORC1 und Müdigkeit zusammen?

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Wie hängen VKORC1 und Müdigkeit zusammen?

VKORC1 kodiert die Vitamin-K-Epoxid-Reduktase, ein Schlüsselenzym im Vitamin-K-Zyklus. Genetische Varianten (z. B. rs9923231) beeinflussen die Enzymaktivität und damit die Wirksamkeit von Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin. Ein direkter Zusammenhang zwischen VKORC1-Polymorphismen und Müdigkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Müdigkeit könnte indirekt über eine gestörte Vitamin-K-Homöostase oder als Nebenwirkung einer Antikoagulationstherapie auftreten, jedoch fehlen robuste Studien, die eine kausale Verbindung stützen. Die Evidenz ist daher als unklar einzustufen. Bei Müdigkeit sollten andere Ursachen (Eisenmangel, Schilddrüsenfunktion, Schlafqualität) priorisiert werden. Ein Gentest auf VKORC1 ist primär für die Dosisfindung von Gerinnungshemmern relevant, nicht für die Abklärung von Erschöpfungszuständen.

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