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Myths vs Facts: Progesteron und Langlebigkeit

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Myths vs Facts: Progesteron und Langlebigkeit

Die Behauptung, dass Progesteron direkt die Lebensspanne verlängert, ist wissenschaftlich nicht belegt. Es gibt mechanistische Hinweise aus Zell- und Tiermodellen, dass Progesteron entzündungshemmend und neuroprotektiv wirken könnte – was theoretisch Alterungsprozesse verlangsamen könnte. Allerdings fehlen robuste Humanstudien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen Progesteronspiegeln und Langlebigkeit belegen. Die Evidenz beschränkt sich auf Assoziationen (z. B. in der Menopause) und wird oft von Marketing übertrieben. Consumer-DNA- oder Hormontests, die ‚Langlebigkeits-Gene‘ oder Progesteron-Optimierung versprechen, haben keine klinische Validität. Progesteron ist ein wichtiges Hormon, aber seine Rolle für die Langlebigkeit bleibt spekulativ. Eine Supplementierung sollte nur bei medizinischer Indikation und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da Risiken wie Thrombosen oder hormonabhängige Tumore bestehen. Fazit: Mythos – Progesteron ist kein ‚Jungbrunnen‘; Fakt – es hat potenzielle gesundheitliche Effekte, aber keine bewiesene lebensverlängernde Wirkung.

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